Der World Council for Health sorgt sich zunehmend um das Wohlergehen der Gründerin von Healing the Divide, Iris Koh. Iris sollte am zweiten Tag des South Asia Malaysia Health Summit (SAM22) am Samstag, den 22. Januar, einen Bericht über ihr Heimatland Singapur geben, konnte aber aufgrund ihrer Verhaftung nicht teilnehmen.

Gegen Kaution abgelehnt, sollte Iris am Freitag, den 28. Januar, öffentlich angeklagt werden. Stattdessen haben wir erfahren, dass sie angeblich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde und sich jetzt im Singapore General Hospital befindet. Die Behörden haben nicht bekannt gegeben, warum sie eingewiesen wurde und wo genau sie festgehalten wird.

Ebenfalls am Freitag wurden die gegen Iris erhobenen Vorwürfe erhöht. Medienberichten zufolge wurde die Anklage, die am Sonntag, dem 23. Januar, zunächst als „Verschwörung zum Betrug“ lautete und mit einer Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis bedroht ist, heute in „Beteiligung an einer kriminellen Verschwörung“ umgewandelt – ein Verbrechen, das mit bis zu 20 Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe oder beidem bestraft werden kann.

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Iris wird beschuldigt, Impfunterlagen gefälscht zu haben, was ihr Mann vehement bestreitet. „Es ist unvorstellbar, dass meine liebe Frau Iris beschuldigt wird, [Singapore’s Ministry of Health] mit einem gefälschten Impfstatus zu betrügen“, sagte ihr Ehemann in einem online veröffentlichten Video. „Iris ist nicht einmal Medizinerin, sie hat keinen Zugang zu einem System, das es ihr erlauben würde, den Status eines Patienten zu aktualisieren.“

Iris hat sich mutig für die Überwindung der Kluft zwischen geimpften Bürgern und denjenigen eingesetzt, die sich in Singapur nicht impfen lassen wollen. Sie hat sich unermüdlich für die Abschaffung diskriminierender Impfstoffmandate eingesetzt, die viele Menschen ihrer Freiheiten und ihrer Lebensgrundlage beraubt haben. Iris will ihr Land vereinen, auch wenn die Regierung das Land auseinanderreißen und eine Zweiklassengesellschaft schaffen will. Diese Absicht, zu spalten, findet an vielen Orten der Welt statt, und Menschen wie Iris tragen ihren Teil dazu bei, den Schaden zu beheben.

Wenn friedliche Verfechter der Menschenrechte wie Iris Koh verhaftet und ins Krankenhaus eingeliefert werden, vor allem ohne das Wissen ihrer Angehörigen, wird noch deutlicher, dass Mandate und Einschränkungen wenig mit der Sicherheit der Menschen zu tun haben. Die Geschichte hat uns immer wieder gezeigt, dass Tyrannei und Verfolgung niemals die Lösung sind.

Auf der Website von Healing the Divide heißt es, die Organisation stehe für „Einheit, Wahrheit und Empathie“. Der Weltrat für Gesundheit steht an der Seite von Iris Koh.

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